Aktuelles aus unserem Chor
Unser Liedergarten:
Musik von Anfang an ...
...dafür steht der Gesangverein „Cäcilia“ Queckenberg e.V.!
2006 übernahm der Gesangverein „Cäcilia“ Queckenberg e.V. die Patenschaft für die erste Gruppe „Toni im Liedergarten“ in Queckenberg. Mittlerweile gibt es drei Gruppen. Diese Gruppen treffen sich jeweils donnerstags.
Vormittags von 10.00 Uhr bis 10.45 Uhr in einer Tagesgruppe in Loch (keine Plätze mehr frei).
Nachmittags von 15.00 Uhr bis 15.45 Uhr für Kinder ab 3 Jahre ohne Begleitung eines Erwachsenen und von 16.00 Uhr bis 16.45 Uhr für Kinder ab 18 Monate in Begleitung eines Erwachsenen in der Madbachhalle in Rheinbach-Queckenberg.
In den Nachmittagsgruppen sind noch Plätze frei.
Ansprechpartner hierfür sind als
Liedergartenleiterin Judith Renner, Tel. 0 26 43 / 90 14 77 und für den Verein Ivonne Effertz Tel. 0 177 / 7 85 86 72.
Besuchen Sie unsere Internetseite:
Bis bald im „ Toni im Liedergarten“
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NEUES ZU UNSERER CHORREVUE:
Die Chorrevue 2012
Wo meine Sonne scheint...
HIT`S SO HEISS WIE DER SOMMER!
Selbstverständlich gibt es auch eine Rahmenerzählung, die die schauspielerischen Talente der Queckenberger Sängerinnen und Sänger auf die Probe stellen wird. Immer wieder wandert eine Reisegruppe durch das Bild, angeführt von Manuela Klapperich, einer etwas schrillen Vierzigerin, die mit Hilfe ihres bunten Regenschirms die kleine Reisegruppe von einer Sehenswürdigkeit zur anderen hetzt. Das ist gar nicht so einfach, insbesondere bei Willi Fröhlich, dem stets gut gelaunte Tollpatsch, der seine Umgebung hautsächlich durch die Linse seiner Kamera wahrnimmt, es sei denn, er muss gerade eine Bikinischönheit in näheren Augenschein nehmen. Seine Frau Gesine wacht mit Argusaugen über Willis Eskapaden und ist dennoch in Tränen aufgelöst, als ihr Wonneproppen plötzlich verschwindet. Und das mitten im Dschungel, wo es vor wilden Tieren nur so wimmelt. Ihre größte Not aber hat die Reiseleiterin mit Adelheid Stockfisch, einer Lehrerin auf Bildungsreise. Wozu braucht sie eigentlich eine Reiseleiterin, wenn sie doch alles in ihrem Reiseführer nachliest und die verzweifelte Klapperich bei jeder Gelegenheit korrigiert. Da heißt es: Nerven bewahren und bei geeigneter Gelegenheit zurückschlagen. Natürlich nicht mit dem Schirm. Aber was ist ein Sommerurlaub ohne eine zünftige Strandbar? Sie wird mehr schlecht als recht geführt von einem Kellner, der sich redlich bemüht, seinen anspruchsvollen Gästen alle Köstlichkeiten zu servieren, die so eine kleine Bar halt anzubieten hat. Er macht es mit Geduld, südlichem Charme und deutscher Kratzbürstigkeit. Er kümmert sich auch um die Gäste im Publikum und hilft ihnen über gewisse Orientierungsschwächen hinweg.
Warum machen wir eine Chor-Revue?
Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Um heute in der Chorlandschaft existieren und erfolgreich sein zu können, reicht es schon lange nicht mehr aus, bei einem Auftritt oder Konzert einfach nur so dazustehen, mit der Notenmappe in der Hand. Der Blick in die Medien lehrt uns, dass es ein großes Interesse am Gesang und am Singen gibt. Wie lässt sich sonst die große Zahl an Casting-Shows erklären. Von eben diesen Shows lernen wir, dass die vortragenden Künstler ein „Gesamtpaket“ abliefern müssen. Neben dem reinen Singen muss eine Show abgeliefert werden. Man spricht von einer Performance, die ein Event sein muss. Das Publikum bzw. der Konsument ist sehr viel anspruchsvoller als noch vor 10 Jahren. Die Medienverwöhntheit macht es immer schwieriger, ein Publikum zu begeistern. Was für einzelne Gesangsinterpreten gilt, trifft für Chöre ebenso zu, insbesondere, da es sich bei letzteren um Laien handelt.
Als Chorleiter muss ich mir vor jeder Konzertplanung die Frage stellen, welche Thematik soll das Konzert tragen, wie und womit kann ich mein Publikum begeistern, letztendlich auch mit dem Ziel, als Chor erfolgreich zu sein und den Chor für die Zukunft richtig aufzustellen, damit er attraktiv ist und eine große Zukunft hat, eben um seinen Fortbestand zu sichern.
Aus dieser Fragestellung erwuchs die Idee einer Chor-Revue, einer Revue voller Gute-Laune-Hits, Sommerhits, für jedes Alter, von gestern bis heute. Das allein macht aber noch keine Revue aus. In Anlehnung an die großen Samstagabendshows der 70er und 80er Jahre sollte es keine Moderation in herkömmlichem Sinne geben. Stattdessen sollten die einzelnen Liedbeiträge durch gespielte Sketche eingeleitet werden. Es musste also eine kleine Schauspieltruppe her, die teils aus aktiven Sängern und Sängerinnen und teils aus geeigneten externen Kräften besteht. Als besonderes Highlight darf bei einer Revue natürlich auch eine Lifeband zur musikalischen Begleitung nicht fehlen. Mit diesen Zutaten angereichert mit einer passenden Dekoration und Chorkleidung sollte es möglich sein, dem Publikum ein Event zu bieten, eine ansprechende Show, die begeistert.
Die Frage ist damit leicht beantwortet, warum wir eine Chor-Revue machen. Die Planung und Realisierung dagegen stellt für das gesamte Planungsteam und alle Beteiligten eine sehr schwierige Aufgabe dar. Hilfreich waren dabei jedoch die Erfahrungen, die der Chor bei dem Musical „Die Kannebäcker“ gesammelt hat. Dieses Musical wurde mit sehr großem Erfolg gemeinsam mit dem Gesangverein Eintracht Adendorf aufgeführt und wurde komplett in Eigenregie von dessen 1. Vorsitzenden Rainer Engberding (Text, Drehbuch und Regie) und mir als Chorleiter (Musik) geschrieben.
Es musste ein Drehbuch für die Chor-Revue her, Sketche mussten geschrieben werden, die auf die einzelnen Sommerhits hinführen. Was lag näher, als mit dieser Arbeit an Rainer Engberding heranzutreten, der diese Arbeit sehr gerne übernahm.
Aufgrund einer schweren Erkrankung, die leider im Dezember letzten Jahres zu seinem allzu frühen Tod führte, konnte er diese Arbeit nicht ganz zu Ende führen und kann deshalb zu unserem großen Bedauern sein Werk nicht mehr selbst erleben.
Wir waren gezwungen für Rainer Engberding, der auch selbst Regie führen sollte und eine wichtige Sprechrolle übernommen hätte, Ersatz zu finden und mussten das Drehbuch noch vervollständigen. Beides ist glücklicherweise zu unserer Zufriedenheit gelungen.
Es musste ein passender Aufführungsort für die vier geplanten Aufführungen gefunden werden. Hier kam nur das Stadttheater in Rheinbach als adäquater Ort in Frage, der von Bühnentechnik bis zur Bestuhlung alle Anforderungen erfüllt.
Des weiteren wurden Noten für die Begleitband benötigt, die es in der Form nicht zu kaufen gibt. Hier hieß es für mich als Chorleiter wieder selbst Hand anlegen und die passenden Musikarrangements zu schreiben. Für die Band selbst konnten neben unserem langjährigen Klavierbegleiter Claus Kratzenberg, vier hoch motivierte junge Musiker verpflichtet werden, die zum Teil Preisträger bei „Jugend musiziert“ sind. Die Band spielt in der Besetzung: Klavier, Saxophon, Gitarre, Bass und Schlagzeug.
Wenn jetzt noch die Chorsänger/innen die schwierige Aufgabe meistern, alle 15 Sommerhits auswendig vorzutragen und alle Personen mit einer Sprechrolle schauspielerisch über sich hinaus wachsen, dann wird unsere Chor-Revue „Wo meine Sonne scheint…“, mit Hits, so heiß wie der Sommer, ein absoluter Erfolg!
Der Gesangverein Cäcilia Queckenberg wird mit der Chor-Revue eine Show bieten, die in dieser Form noch nicht geboten wurde.
Alfons Gehlen
- Chorleiter -
Das Zubehör eines Sängers:
Ein großer Brustkorb,
ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis,
zehn Prozent Intelligenz,
sehr viel schwere Arbeit und
ein gewisses Etwas im Herzen.
(Enrico Caruso)






