Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf-Eschmar e.V.

 

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Hier sind die aktuellen Termine:

Lieber Sänger,

hier sind die aktuellen Termine für die nächsten Monate:

Do. 04.06.2026 keine Probe wegen Fronleichnam

Sa. 13.06.2026 um 18.00 Uhr Open-Air-Auftritt beim Knallkopp’s Biergarten am Eschmarer

Sportplatz, Straße zur Mühle, lockere Kleidung entweder mit

dem blauen MGV-Poloshirt oder weißes kurzärmeliges Hemd

(blau-weiß sind die Farben der Knallköpp)

So. 21.06.2026 um 16.00 Uhr Sommerkonzert in der Kreuzkirche in Sieglar

Do. 25.06.2026 um 15.30 Uhr Auftritt im GFO-Seniorenhaus St. Franziskus in Troisdorf,

Paul-Müller-Straße 12-14, Straßenanzug, Ansingen um 15 Uhr.

Danach beginnen die Chor-Ferien

Sa. 04.07.2026 ab 16.00 Uhr Sommerfest für die MGV-Familie im Eschmarer Pfarrheim

Do. 30.07.2026 um 20.15 Uhr erste Probe nach den Chorferien

Mi. 30.09.2026 um 19.00 Uhr Stimmbildungsmaßnahme im Pfarrheim. Bis etwa 22 Uhr.

Sa. 19.12.2026 um 16.00 Uhr Weihnachtskonzert im Bürgerhaus „KÜZ“

Ralf Cholewa   Tel: 02241-409312 / mobil: 01577-4038329

Uhrzeiten und Angaben zur Kleiderordnung können sich aus organisatorischen Gründen ändern, deshalb bitte immer die Bekanntgaben bei den Proben beachten.

Straßenanzug: Kombination aus Hose, Hemd, Krawatte, Jackett

Chorkleidung: schwarze Hose, weißes langärmeliges Hemd, quergestreifte Chor-Krawatte und die silberne Chor-Weste

Konzertanzug: schwarzer Anzug, weißes langärmeliges Hemd, quergestreifte Chor-Krawatte

Lockere Kleidung:  Jeans oder dunkle Hose, das blaue MGV - Poloshirt, Sportschuhe

Aktuelle Termine und Infos über unseren Chor auch über unsere Internet-Adresse:

www.mgv - eschmar.de

 

Mit freundlichem Sängergruß,

Euer MGV-Vorstand

 

Wohnzimmerkonzert in Müllekoven 

Zum Wohnzimmerkonzert hatte der Frauenchor Müllekoven in die Mehrzweckhalle des Troisdorfer Stadtteils eingeladen. Angesichts eines vollen Saals war der Titel freilich leicht untertrieben. Auch hinsichtlich der lautstarken Publikumsreaktionen, die in einem Wohnzimmer gewiss für Turbulenzen gesorgt hätten. Denn es gab viel zu beklatschen im sogenannten Krähenhorst. Rolf Pohle, Dirigent des MGV Eschmar, hatte mit dem eröffnenden Lied ein Näschen für Stimmungsmache. Er setzte dabei auf Udo Jürgens „Mit 66 Jahren“. Nicht ohne vorher mit Erfolg die Gäste zu verpflichten, in den Refrain einzustimmen. Zusätzlich befeuerte Pianist Edgar Zens mit flotten Verzierungen dieses Hohelied aufs Älterwerden. Ohnehin geht sein Spiel über die reine Begleitung hinaus. Er spürt den Intensionen der Autoren nach, mal flott wie im „ Chianti- Lied“ mal verliebt oder romantisch. Wie bei den Liedern „ Der verlorene Tag“und „Jede Daach ist ein Geschenk“ des 2018 gestorbenen Bernd Radoch, der die Eschmarer Sänger viele Jahre geführt hat.

Pohles Herren punkteten mit hoher Textverständlichkeit, sorgfältiger Intonation und ausgewogenem Miteinander zwischen den Stimmen.Mitsinglust weckten die Eschmarer auch mit den Bläck-Fööss-Stücken „Ín unserm Veedel“und „Unsre Stammbaum“

VON PETER LORBER

 Fotos in der Galerie

 

Mitgliederversammlung März 2026 des MGV

MGV 1894 Troisdorf-Eschmar setzt auf Kontinuität

Ralf Cholewa zum 16. Mal zum Vorsitzenden gewählt.

Der MGV Eschmar, einer der größten Männerchöre im Rhein- Sieg-Kreis ( 103 Mitglieder/ 39 aktive Sänger) hielt seine diesjährige Mitgliederversammlung ab. Nach der Begrüßung und Totengedenken ( im vergangenen Jahr musste der Chor den Tod von 3 Mitgliedern beklagen) standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Frau Sibille Miesen-Schulz, Regionalbeauftragte vom Chorverband Rhein-Sieg, war gekommen, um verdiente Mitglieder zu ehren. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung und Wert des Chorgesangs. Geehrt wurden Heinz Bolz und Wolfgang Schebben für 40 Jahre und Reinhold Liedtke für 25 Jahre als aktive Sänger und mit den entsprechenden Ehrennadeln ausgezeichnet. Frau Helene Klein ( 40 Jahre inaktives Vereinsmitglied ) wird die Ehrung mit der goldenen Vereinsnadel zu Hause bekommen.

Den Jahresbericht verlas die Geschäftsführerin Ute Mondorf-Röhrig. Dabei hob sie besonders das Weihnachtskonzert vom 20. Dezember 2025 hervor.Die früheren Weihnachtskonzerte hatten immer im Pfarrheim St.Antonius in Eschmar stattgefunden, das aber infolge des starken Zuspruchs aus allen Nähten platzte. Daher wagte der Vorstand, das Konzert ins Sieglarer Bürgerhaus " Zur Küz" zu verlegen. Und auf Anhieb gelang es dem Chor diesen großen Saal derart zu füllen, dass es "Ausverkauft" hieß ! Der Kassenbericht trug Hermann Wenzel vor. Seine korrekte Amtsführung wurde von den Kassenprüfern bestätigt und der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Bei der Wahl zum Vorsitzenden ( geleitet von Peter Stöcker) wurde Ralf Cholewa (27 Jahre im Vorstand und davon 15 Jahre als Vorsitzender) wiedergewählt. Er bedankte sich und führte anschließend zügig ( akribisch vorbereitet !) durch die Tagesordnung, so dass die Versammlung schon nach knapp 90 Minuten beendet war. Zum 2.Vorsitzenden wählten die Mitglieder den bisherigen Beisitzer Michael Raabe und zum Kassierer den bisherigen 2. Vorsitzenden Reinhard Hoffmann. Zum neuen Pressesprecher wurde Hanno Rheineck gewählt. Der bekannte Leichtathlet ( 100 m Bestzeit 10,5 Sekunden / Wettkämpfe in 134 Ländern ) ist ein alter Hase, was Pressearbeit betrifft. So war er u.a. 12 Jahre lang das Sprachrohr des MGV 1872 Sieglar und war auch selbst als Sänger aktiv gewesen.

Und das sind die Funktionsträger 2026 :

Vorsitzender Ralf Cholewa- 2.Vorsitzender Michael Raabe-Geschäftsführerin Ute Mondorf-Röhrig-1.Kassierer Reinhard Hoffmann-Pressesprecher Hanno Rheineck-Notenwart Klaus Röhrig-Beisitzer und 2.Kassierer Hermann Wenzel-Beisitzer und Vertreter für die Inaktiven Wolfgang Fauteck-Kassenprüfer Peter Stöcker und Gerd Rauh- Stellvertreter Sven Schult und Gottfried Lülsdorf.

Im Anschluß gab es eine überraschende Ehrung für Hermann Wenzel, der 21 Jahre im Vorstand mitarbeitet, davon 17 Jahre als Kassenführer. Von diesem Amt ist er nun zurückgetreten. Zum Dank dafür wurde er unter dem anhaltenden Beifall der Anwesenden zum Ehrenmitglied des Chores ernannt. Beeindruckend war, dass es während der ganzen Veranstaltung nicht ein Wort der Kritik gab, Das spricht für Zustimmung und Harmonie und dass alle mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden sind.

Hanno Rheineck, Pressesprecher

 Fotos in der Galerie:

1.Von links nach rechts: Sibille Miesen-Schulz (Chorverband Rhein-Sieg), Heinz Bolz, Reinhold Liedtke, Wolfgang Schebben, Ralf Cholewa

2. Neues Ehrenmitglied Hermann Wenzel mit Ralf Cholewa

 

Ein Weihnachtskonzert der Extraklasse in Eschmar  (Dezember 2024)

Das diesjährige Weihnachtskonzert des Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf-Eschmar e.V. im ausverkauften Pfarrheim St. Augustinus war ein ganz besonderer Abschluss des Jubiläumsjahres „130 Jahre MGV Eschmar“. 
Das Konzert begann traditionell mit dem stimmungsvollen Einzug der vier Kerzenkinder Emma, Marie, Jonas und Paul, begleitet vom Chor mit dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

Der MGV-Vorsitzende Ralf Cholewa begrüßte dann die Konzertbesucher ganz herzlich und moderierte durch das Konzert. 
Gemeinsam mit dem Chorleiter Rolf Pohle hatte er ein rundum gelungenes Programm erarbeitet, das alle Beteiligten mit hoher musikalischer Professionalität zur Aufführung brachten. Mit seiner virtuosen Musikalität begleitete Edgar Zens den Chor am Klavier.

Seit einigen Jahren - und besonders seit Rolf Pohle der Chorleiter ist - hat der Eschmarer Männerchor rheinisches Liedgut als festen Bestandteil seiner Konzerte im Programm. Bei diesem Konzert waren es „Chreßkingkches Wegeleed“ von Oswald Gilles, „Jeede Daach“ von den Bläck Fööss, „De Jlocke vun Kölle“ von Alexander Kowalski (der selber mit im 2. Bass singt) und „Advent – Sidd höösch, leev Lück, sidd still“ von Henner Berzau im Chorsatz von Bernd Radoch. Bei letzterem Lied wurde der Solopart von Gottfried Lülsdorf (1. Tenor) vorgetragen. Dieser glänzte auch im zweiten Teil des Konzertes bei dem a-capella vom Chor vorgetragen Lied „Das Ave Maria der Berge“ mit seinem weichen Timbre und einer intensiven Klangfarbe. Der Bass Klaus Henseler überzeugte bei „Selige Weihnachtszeit“ von Robert Pappert ebenso als Chorsolist. 
Ein Glück, wenn ein Chor über derartige Solisten verfügt!

Neben den Gesangsstücken versetzte Ralf Cholewa mit seinem Wortbeitrag „Licht Sein“ (von Christine Sinnwell-Backes) die Konzertbesucher in eine nachdenkliche Weihnachtsstimmung.

Einen wirklich guten Griff machten die Programmgestalter mit der Einladung von 2 Musikschülern der Troisdorfer Musikschule. Im 1. Teil des Konzertes begeisterte der junge Pianist Tristan Bennerscheidt (12 Jahre) mit der „Sonate D-moll“ von D. Scarlatti und „Rondo alla Turca“ von W.A.Mozart. Bei der Zugabe „We wish you a merry christmas“ forderte er das Publikum auf, mit ihm zu singen. Dieses taten die Konzertgäste genauso gerne wie bei den folgenden gemeinsam mit dem Chor gesungenen Weihnachtsliedern. 
Der 2. Teil des Konzertes begann mit der gleichaltrigen Greta Wagner, die dankenswerter Weise kurzfristig für die erkrankte Alina Hölemann eingesprungen war. Greta trug die „Vivaldi-Variationen“ arrangiert für Piano von Florian Christl vor. Als Zugabe hatte sie sich mit Tristan zusammen etwas ganz Besonderes ausgedacht: sie spielten vierhändig den „Ungarischen Tanz Nr.5“ von Johannes Brahms. Alle Anwesenden waren davon derart begeistert und verlangten eine Zugabe, und die beiden jungen Pianisten wiederholten das Stück noch einmal. Man darf wirklich gespannt sein, wie sich diese bereits mehrfach ausgezeichneten Schüler der Klavierlehrerin Elmira Sayfullayeva weiter entwickeln werden. Auf jeden Fall haben sie nicht zum letzten Mal in Eschmar konzertiert.

Nach dem traditionell gemeinsam gesungenen Abschiedslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ verließen die Sänger die Bühne. Mit einem rauschenden und langanhaltenden Applaus dankten die Zuhörer allen Mitwirkenden für dieses hochkarätige und gelungene Weihnachtskonzert.            rc

 

Sommerfest mit Gaumenschmaus beim MGV Eschmar (Sommer 2024)

Der Vorstand des MGV Eschmar hat am 10. August alle Sänger mit Begleitung zu einem besonderen Sommerfest eingeladen. Es sollte ein Dank sein für das glänzend durchgeführte Festkonzert zum 130jährigen Bestehen des Männer-Gesang-Verein Eschmar. Bei dem Sommerfest wurde allen Festteilnehmern ein dreigängiges Menü serviert. Und das kam so: der Sänger im 1. Tenor Heinz Thewald ist gelernter Koch. Bei einer Feier im Schloss Auel lernte er kürzlich Guido Radermacher kennen, der zusammen mit seiner Frau Gabi das Eschmarer Restaurant „Zur Scheune“ betreibt. Guido und Heinz stellten fest, dass sie beide im gleichen Betrieb ihre Ausbildung gemacht hatten, nämlich im Schloss Auel, allerdings viele Jahre auseinander. Und da kam Heinz auf die Idee, dass beide etwas zusammen kochen sollten. Da Guido inaktives Mitglied beim MGV Eschmar ist, war die Idee geboren, für den Chor zu kochen. Die beiden tüftelten einen Menüvorschlag aus und präsentierten diesen dem Vorsitzenden des MGV. Der Vorstand zeigte sich von der Idee der beiden begeistert, und schnell war ein Termin gefunden. Während die beiden Köche nun das Menü vorbereiteten, kümmerte sich der Vorstand um alles Drumherum. Das Eschmarer Pfarrheim wurde für einen Tag angemietet. 
Am Vormittag des 10. August stellten einige fleißige Helfer im Pfarrheim Tische und Stühle für 75 Personen auf. Die Tische wurden mit Tischdecken bedeckt. Auf diesen wurden dann sehr schöne Sommerblumensträuße platziert, die die Floristen vom „Landhaus Lenz“ in Müllekoven gebunden hatten. Und schon sah der Raum sehr sommerlich aus. Als dann gegen 17 Uhr die Gäste zum Sommerfest ins Pfarrheim kamen, wurde die schöne Dekoration sehr gelobt. 
In der Küche wurde derweil schon seit Stunden an dem Menü gearbeitet, es wurde geschnippelt, gekocht und geschmort. Kurz vor 18 Uhr war es dann soweit und die Vorspeise wurde von den fleißigen Helferinnen und Helfern serviert: Gebeizter Lachs auf einem Salat von Sellerie, Erbsen und Möhren mit Lollo Rosso und gefülltem Senf-Ei. Sehr lecker! Der Hauptgang folgte umgehend: Geschmorte Rinderroulade mit Preiselbeer-Rotkohl und Kartoffelknödel. Auch das schmeckte allen Gästen ausgezeichnet. Als Dessert gab es: Apfelstrudel mit Vanillesauce. Damit war das Menü komplett. Alle waren begeistert, es hatte sehr gut geschmeckt, und sie lobten unsere beiden Köche ein übers andere Mal. Der Vorstand bedankte sich bei ihnen mit einem kleinen Geschenk. Aber das größte Geschenk war für die beiden sicher der Dank und die Anerkennung der Festgäste.
Natürlich wurde an diesem Nachmittag auch gesungen, wie sich das für einen Männerchor gehört. Der Eschmarer Chorleiter Rolf Pohle, den der Vorstand zusammen mit seiner Ehefrau Josi als Ehrengäste eingeladen hatte, ließ die Sänger einige Stücke aus dem Programm des Festkonzertes zum 130jährigen vortragen. Dabei standen die Lieder in Kölscher Mundart im Vordergrund. Die Damen waren begeistert. Im Übrigen wurde viel erzählt, leckerer Wein und frisches Bier getrunken, und die Zeit verging wie im Fluge. Gegen 22 Uhr wurde das Fest beendet, ruckzuck Tische und Stühle abgebaut und eingeräumt, und alle gingen fröhlich und zufrieden nach Hause. Dieses schöne Fest wird uns noch lange in Erinnerung bleiben – Dank Heinz und Guido.  rc 


Der MGV Eschmar präsentierte ein begeisterndes Weihnachtskonzert (Dez. 2023)

Zündender Start und lauter Jubel

VON PETER LORBER - Das Attribut „besinnlich“ steht für Weihnachten und stand für ein begeisterndes Weihnachtskonzert des MGV Eschmar. Schon der Auftakt war beim „Wir sagen Euch an…“ im Wortsinn zündend, als zu jeder der vier Strophen nach und nach die „Kerzenkinder“ Emma, Jonas, Marie und Paul mit einem brennenden Licht einzogen und es zum Adventskranz stellten. Troisdorf Die Macher um Dirigent Rolf Pohle und Vorsitzender Ralf Cholewa hatten ein Vorfreude befeuerndes Programm zusammengestellt. Auch vier Mundartlieder hatten als romantische Liebeserklärung an das Kölschplatt darin ihren Platz. Neben „Jede Daach“ (Bläck Fööss/Radoch) und „De Jlocke vun Kölle“ etwa das „Advent – sidd hösch, leev Lück, sidd still“ des gebürtigen Magdeburger und späteren Wahl-Kölners Henner Berzau (1921 -2008). Als Chor-Solist glänzte hierbei – wie später genauso im „Ave Maria der Berge“ – Tenor Gottfried Lülsdorf. Einwandfrei beherrschen die Gastgeber den A-cappella-Gesang wie Rudolf Deschs „Abendfrieden“ zeigte. Eine anrührende Reverenz an ihren langjährigen Chorleiter Bernd Radoch (1959 - 2018) gelang den Gastgebern mit dessen „Seht, der Heiland ist geboren“, das chorischen Glanz entwickelt, wenn es so wie am Samstag im St. Augustinus Haus intoniert wird. Ohrwürmer wie Robert Stolz´ Unter anderem „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ oder José Felicianos „Feliz Navidad“ rundeten das Repertoire ab. Wie schnell sich junge Talente entwickeln, zeigte sich bei Tristan Bennerscheid. Der mittlerweile Zwölfjährige trat schon mehrmals mit den Eschmarer Sängern auf und hat sein Niveau nach und nach erheblich verbessert. Der laute Jubel für Mozarts „Rondo alla Turca“ war verdient hinsichtlich der Brillanz und der technischen Reife, die ihm verblüffend schnelle Triller und Läufe ermöglichen. Nicht minder versiert zeigte sich Greta Wagner (12) mit feinen Vivaldi-Variationen. So überraschte es nicht, dass der von beiden vierhändig ausgeführte „Ungarischer Tanz Nr. 6“ frenetisch gefeiert wurde und stante pede wiederholt werden musste. Auch die Gäste im vollen Haus durften sich mehrere Male gesanglich bewähren, wurden durch „Alle Jahre wieder“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ von Rolf Pohle höchstselbst und Pianist Edgar Zens geführt. Eine besinnliche Geschichte gab es von Ralf Cholewa, der das optimistisch stimmende „Licht sein“ von Christine Sinnweld-Backes rezitierte. 

 

Der"Rhein-Sieg-Anzeiger" berichtete über das MGV - Frühlingskonzert (Juni 2023)

Viel Applaus für den Nachwuchs

VON PETER LORBER

Troisdorf. Dem musikalischen Nachwuchs bei großen Konzerten eine Chance zu geben, ist nicht das Schlechteste, auch hinsichtlich der eigenen Zukunftssicherung. Zwei Sieger aus „Jugend musiziert“ hatte der MGV Eschmar bei seinem Frühlingskonzert ins Programm eingebaut. Der stürmische Applaus im St.-Augustinus-Haus galt somit nicht nur Antonia Zöllich und Tristan Bendix Bennerscheidt (beide Klavier), sondern auch den Machern um den Vorsitzenden Ralf Cholewa.

Der zehnjährige Tristan Bendix Bennerscheidt punktete mit technisch feinem Spiel und Vielseitigkeit. So gab er bei Beethovens „Für Elise“ auch noch den verschmitzten Sänger. An das Bonner Genie erinnerte der forsche Junge auch mit dem „Allegro molto e con brio“ aus dessen c-Moll Sonate. Federleicht meisterte der Schüler das von komplexen Wendungen durchsetzte Stück, brillierte mit luftigen Trillern über die gesamte Breite der Klaviatur.

Auf Michail Glinka („La Seperation“) und Rachmaninow setzte die 14-jährige Antonia Zöllich. Sie überzeugte das Publikum mit geduldig pulsierendem Spiel, in dem sich wieder und wieder mächtige Akkorde durchsetzten.

Konzertpremiere hatte in Eschmar Chorleiter Rolf Pohle, der bei dem Programm auf einen wohltuenden Mix aus ohrgängiger Literatur und feinen i-Tüpfelchen wie Bepi de Marzis „Bénia calastoria“ oder Hansens „Heimat“ setzte.

Lust aufs Mitsingen

Nach dem erfrischenden „Hey das ist Musik für Dich“ erinnerte er an den langjährigen Dirigenten Bernd Radoch und dessen Stück „Der verlorene Tag“.

„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, sagte Rolf Pohle über die Leistung seiner Herren: „Sie wollen singen und setzen sich bei den Proben konzentriert ein.“

Die präsentierten Stücke redeten dem Musikdirektor das Wort. So zündeten die Reinhard- Mey-Stücke „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ und „Über den Wolken“ bestens. Wobei bei Letzterem die Herausforderung für die Sänger darin lag, nicht in schlagerhaften Trott zu verfallen, sondern das dynamische Auf und Ab herauszuarbeiten. Eine Tugend, die sich durch den Abend zog.

Viel Lust aufs Mitsingen machte die zweite Konzerthälfte. Etwa mit den Bläck-Fööss-Hits „Unsere Stammbaum“ und „Du bis de Stadt“. Diese Kölner Hymne erhielt zusätzliche Ausstrahlung durch Oliver Schiepeks raumflutendes Dudelsack-Spiel.

Eine pfiffige Idee hatte Pohle mit der Gegenüberstellung von zwei Versionen des Gefangenenchors aus Verdis Nabucco. Zunächst in der klassischen Opern-Fassung, zum Ausklang in der Version der Höhner. Was nichts anderes ist als eine spaßige Aneinanderreihung von Zitaten aus Ohrwürmern der Kölner Kultband. Das Lied „Santiano“ von der gleichnamigen Band und „Stääne“ von den Klüngelköpp brachten nicht minder Bewegung ins dankbare Auditorium.

 

Weihnachtskonzert 2019 des MGV Eschmar

Ein stimmungsvolles Programm fand den Beifall der Zuhörer

„Ach, war das wieder schön!“, meinte eine Besucherin spontan, nachdem der letzte Ton des traditionellen Weihnachtskonzerts des Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf - Eschmar e.V. im ausverkauften St. Augustinus-Haus in Eschmar verklungen war. Das sorgfältig zusammengestellte Konzertprogramm mit zahlreichen solistischen Auftritten hatte das Publikum in die weihnachtliche Stimmung versetzt, die es sich auch von dem Eschmarer Konzert erhofft hatte. Langanhaltender Beifall der Zuhörer war der Lohn für die Sänger, die Solisten und den künstlerischen Leiter und Dirigenten Jan Weigelt.

Das Konzert begann mit dem stimmungsvollen Einzug der vier Kerzenkinder, die vom Chor mit dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ begleitet die vier Adventskerzen entzündeten. Der MGV- Vorsitzende Ralf Cholewa begrüßte die Gäste und kündigte dann das Chorwerk „Transeamus“ von Josef Schnabel an, bei dem der Chorsolist Klaus Henseler (Bass) die Solopartie sehr einfühlsam sang.

Ein weiterer Höhepunkt im ersten Teil des Konzertes war das „Weihnachtsoratorium“ des Dirigenten Jan Weigelt. Hierbei konnten die Chorsänger mit präzisen Einsätzen und emotionalem gesanglichem Ausdruck überzeugen. Gefühlvoll intonierte der Chorsolist Klaus Henseler mit Claudia Gross zwei Szenen, ebenso zeigten die Tenöre Michael Raabe und Gottfried Lülsdorf ihr beachtliches Gesangsvermögen bei ihren Solopartien.

Mit ihrer zarten und doch eindrucksvollen Stimme konnte sich die Sopranistin Claudia Gross mit den Liedern „Abendsegen“ und „Weihnachten“ des Komponisten Engelbert Humperdinck einmal mehr in die Herzen der Zuhörer singen.

Insgesamt war das Konzert von einer anheimelnd-familiären Atmosphäre getragen. Dazu trugen auch zwei junge Talente bei: Anerkennenden Beifall gab es für die achtjährige Sofia Seip, die auf ihrer Geige zwei Lieder zum Besten gab. Ida Schlagwein glänzte mit einem Wortbeitrag „ Sarahs Weihnachtswunsch“, den sie akzentuiert und mit viel Gefühl vortrug.

Natürlich durften im Programm auch Lieder des vor einem Jahr allzu früh verstorbenen Chorleiter Bernd Radoch nicht fehlen. In der Komposition „Sternenlicht, Friedenslicht“ zeichnete sich Heiner Erdmann mit seiner klaren und dynamischen Bass-Stimme aus. An dieser Stelle gedachten sicherlich viele Sänger und Zuhörer des verstorbenen Dirigenten, der den Eschmarer Chor über 35 Jahre geleitet hatte. Bernd wird hier sehr vermisst!

Einfühlsam begleitet von Edgar Zens am Klavier, unterstützt von Claudia Gross und dem gesamten Publikum stimmten die Sänger das Schlusslied an, wobei die erste Strophe von „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in einer wunderschönen Chorversion von den Sängern allein vorgetragen wurde. Weihnachtsstimmung machte sich im festlich geschmückten Augustinus-Haus breit und mit viel Musik und Freude im Herzen traten die Konzertbesucher den Heimweg an. (Bitte beachten Sie auch die Fotos vom Weihnachtskonzert in der GALERIE)

Henning Gebhard

 

Festkonzert 2019 - 125 Jahre MGV Eschmar

Der Chorgesang ist eine Brücke zum Guten

Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; und jeder geht zufrieden aus dem Haus.“

Dieser Spruch von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt sinngemäß das außerordentlich umfangreiche Konzertprogramm, mit dem der Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf -Eschmar das Publikum und sich selbst zu seinem 125-jährigen Geburtstag beschenkt hat. Im vollbesetzten Bürgerhaus „Zur Küz“ spannten die Sänger und die Solisten einen schillernden Bogen durch das musikalische Repertoire aus unterschiedlichen Jahrhunderten – gemäß dem Titel des Festkonzertes: „Männerchor im Zeichen der Zeit“.

Zu Beginn konnte der Vereinsvorsitzende Ralf Cholewa zahlreiche Prominenz aus Politik und Wirtschaft, Vertreter vom Chorverband Rhein-Sieg sowie den MGV-Ehrenvorsitzenden Erwin Josten und anwesende Ehrenmitglieder des Vereins willkommen heißen. In seinem Grußwort sprach der Troisdorfer Bürgermeister Jablonski vom „Zauber des Gesangs“, der alle immer wieder verbinde. Die Sänger des MGV Eschmar hätten seit vielen Jahren dazu beigetragen, das kulturelle Leben in der Stadt und im Dorf mit zu prägen. Der Chor habe Zusammenhalt bewiesen, die Sänger seien Garanten für Kontinuität und Stabilität: “ Sie sind Bewahrer von Traditionen und die Übermittler kulturellen Gutes.“

Chorgesang ist eine Brücke zum Guten, meinte die Vertreterin des Chorverbandes Rhein-Sieg, Edelgard Deisenroth-Specht. Singen im Chor mache nicht nur Spaß, man könne so auch Missstände im Alltag besser ertragen. Sie lobte die Vorstandsmitglieder, die teilweise über Jahrzehnte ehrenamtliche Aufgaben im Vorstand übernommen haben. Auch stelle die permanente Probenarbeit hohe Anforderungen an die Disziplin eines jeden einzelnen Sängers.

Vorbereitet hatten die Sänger unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Jan Weigelt Lieder aus unterschiedlichsten Musikrichtungen. Sie spannten den Bogen von klassischen Schubert-Liedern über Chorsätze aus den Opern “Freischütz“, „Carmen“ und der „Fledermaus“ bis zu einem Medley aus der Operette „Maske in Blau“, das mit Solopartien den Chorgesang ausschmückte. Mit ausgewogenem Gesang und einem Wohlklang bekannter Melodien gelang es den Sängern, die Herzen der Zuhörer zu gewinnen.

Einen wunderschönen Kontrast dazu boten die Sopranistinnen Claudia Groß und Jana Ryklová, die mit ihren Solopartien den Chorgesang veredelten. Einfühlsam von Jan Weigelt und Edgar Zens am Klavier begleitet fiel es den Sängerinnen leicht, das Publikum zu rauschendem Beifall zu veranlassen.

Ein besonderes Highlight war die durch das Programm führende Moderation von Peter Lorber. Der als „Reimeschmied“ bekannte Journalist fand mit seinen trefflichen Versen genau den richtigen Ton. Er beschrieb die einzelnen Musikstücke, fand humorvolle Bemerkungen für die einzelnen Sänger und Solisten und sorgte mit seinem Vortrag für eine hervorragende Stimmung im Saal.

Die Begeisterung hielt auch im zweiten Teil des Konzertes an, für den sich der Chor Lieder aus den 20er bis hin zu den 80er Jahren ausgesucht hatte. Von den Comedian Harmonists über „Yesterday“ von Paul McCartney bis Reinhard Mey, Udo Jürgens und Abba reichte die musikalische Reise. Engagiert und stilsicher führte Jan Weigelt durch das Konzert. Der Spannungsbogen wurde von der auffordernden Gestik und begeisternden Mimik des Chorleiters auf die konzentriert agierenden Sänger übertragen.

Hervorzuheben sind hier auf jeden Fall auch die vier Chorsolisten Klaus Henseler (2. Bass), Gottfried Lülsdorf und Michael Raabe (1.Tenor) sowie der 2. Tenor Wolfgang Schebben. Letzterer bewies mit seiner Darstellung als Kellner Leopold mit „Zuschaun kann ich nicht“ im Singspiel „Zum Weißen Rössl“, dass Sänger auch Theater spielen können.

So endete das Konzert für die Sänger, Solisten und den Dirigenten in einem furiosen Finale „Thank you for the music“. Langanhaltender Beifall belohnte alle Künstler für ihre Leistung.

Das Jubiläumsfest des MGV Eschmar hatte am darauf folgenden Sonntag seine Fortsetzung in einem Freundschaftssingen, an dem sich 8 Chöre beteiligten. Die hochsommerlichen Temperaturen machten sich auch im Saal der „Küz“ deutlich bemerkbar und es fiel den Akteuren nicht immer leicht, ihre Gesangsdarbietungen zu präsentieren. Trotzdem war es wieder sehr schön und interessant, die befreundeten Chöre mit ihrer Interpretation bekannter oder auch weniger bekannter Lieder zu hören. Das macht den Reiz eines solchen Freundschaftssingens aus. Bei Kaffee und von den Sängerfrauen selbstgebackenen köstlichen Kuchen konnten sich die Sängerinnen und Sänger erholen. Zum Schluss stimmten alle Beteiligten auf der Bühne den gemeinsam gesungenen kölschen „Stammbaum“ an. Das Lied „Frieden“ beendete die zwei festlichen Tage zum 125-jährigen Geburtstag des MGV Eschmar.  geb

 

Ein ganz besonderes Weihnachtskonzert (Dezember 2018)

Das diesjährige Weihnachtskonzert des Männer - Gesang - Verein 1894 Troisdorf - Eschmar e.V. im Pfarrheim St. Augustinus war ein ganz besonderes: nicht nur, dass die Sänger wie auch die Solisten das Publikum mit einem rundum gelungenen Programm begeistern konnten. Es war vor allem der plötzliche Tod des langjährigen Chorleiters, der das Konzert zu einem besonderen Ereignis werden ließ. Über mehrere Monate hatte Chordirektor FDB Bernd Radoch die Stücke ausgesucht und mit den Sängern sorgsam einstudiert. Es war daher für jeden einzelnen Sänger eine besondere Verpflichtung, sein Bestes zu geben und das Konzert zu einem sehr emotionalen Ereignis werden zu lassen. Nachdem zuerst daran gedacht worden war, das Konzert abzusagen, fand der MGV in Jan Weigelt den geeigneten Dirigenten, der den Taktstock von seinem langjährigen Freund Bernd Radoch ohne großes Überlegen übernahm und das Konzertprogramm in hoher musikalischer Professionalität zur Aufführung brachte.

Der MGV - Vorsitzenden Ralf Cholewa begrüßte die Konzertbesucher ganz herzlich, dann folgte eine ausführlichen Würdigung des Verstorbenen durch den Moderator Wolfgang Schebben. Das Konzert begann mit dem stimmungsvollen Einzug von vier Kerzenkindern und dem Lied „Wir sagen euch an“, interpretiert von der Sopranistin Claudia Groß. Gleich zu Beginn zeigte die Sängerin, mit welch‘ großartiger Stimme sie die Zuhörer in ihren Bann ziehen kann – was sich im Verlauf des Abends noch steigern sollte.

Jan Weigelt war den Eschmarer Sängern bereits aus früheren Konzerten bekannt, hatte er doch mehrfach den Chor mit seiner virtuosen Musikalität am Klavier begleitet. In diesem Jahr hatte er den Part sowohl des Dirigenten als auch des Chorbegleiters am Klavier übernommen. Neben der einen besonderen Charme ausstrahlenden Claudia Groß konnte auch der Tenor Zenon Iwan mit mehreren solistischen Stücken überzeugen. Mit seiner kräftigen Stimme setzte Iwan mit Weihnachtsliedern in mehreren Sprachen einen Kontrapunkt zu dem eher lyrischen Sopran von Claudia Groß. Sie glänzte wiederum mit ihren Liedern und begeisterte die Zuhörer mit ihrer frischen und herrlich geschmeidigen Stimme – kongenial begleitet von Jan Weigelt am Klavier. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus!

Aber auch zwei Sänger des MGV Eschmar konnten als Solisten überzeugen: So sang sich der Bass Klaus Henseler mit seiner sanften und lyrischen Stimme in die Herzen der Besucher. Zunächst als Solist bei dem Stück "Angels watching over me" sang er anschließend gemeinsam mit der Sopranistin Claudia Groß ein vorzügliches und einfühlsames Duett in „...und Frieden für die Welt“. Bei dem a-capella vom Chor vorgetragen Lied „ Leise rieselt der Schnee“ glänzte Gottfried Lülsdorf (1. Tenor) mit seinem weichen Timbre und einer intensiven Klangfarbe. Ein Glück, wenn ein Chor über derartige Solisten verfügt!

Neben den Gesangsstücken versetzten auch zwei Wortbeiträge von Ralf Cholewa die Konzertbesucher in eine besondere und auch nachdenkliche Weihnachtsstimmung. Nach dem traditionellen gemeinsam gesungenen Abschiedslied „Stille Nacht….“ gab es dann noch ein Schmankerl der besonderen Art: gesungen von Claudia Groß und im Refrain begleitet vom Chor verließen die Sänger mit dem Lied „Wenn der Weihnachtsbaum uns lacht...“ die Bühne. Mit einem rauschenden und langanhaltenden Applaus dankten die Zuhörer allen Mitwirkenden für dieses hochkarätige und gelungene Weihnachtskonzert. Henning Gebhard

(Bitte beachten Sie auch die Fotos vom Weihnachtskonzert in der GALERIE)

 

 

 

 










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